Die Entstehung der Steingebilde

In der Folge der Ringzeichnungen und während der Vorbereitung der Ausstellung La Petite Eglise für die Himmelfahrtskirche München Sendling entstehen Baukörper aus Pflasterwürfeln. Die Würfel haben jeweils zwei parallel gesägte Schnittseiten, sowie jeweils zwei gebrochene und zwei gespaltene Seiten welche Breite, Höhe und Tiefe definieren.

In der Folge werden einfache geometrische Steinformationen auf Baustahlgitter modelliert. Dabei treten die Gitter als visuell aktive Co-Partner zu den Steinen in Erscheinung.

Der Antagonismus von geschlossenen Steinverbänden gegenüber offenen Verbänden mit Durchbrüchen zum Weiß des Untergrundes führt als Konsequenz zur Pol-Serie. Die Formationen der Steingebilde gestalten sich in der Folge als Quadrate, sowie Ringe und Kreise.

Die Quadrate sind Experimentierfelder für die Oberflächenphänomene des Steins. Die feinen Abstufungen der Farbbtöne sind insbesondere charakteristisch für die Serie der Dünnschliffe, die den Prozess der Mikrobearbeitung der Oberfläche durch abrasive Verfahren und ihre damit verbundene farbige Dynamik darstellen.